221: Edutainment: So bleibt deine Zuhörerschaft bis zum Ende dran

Shownotes

Viele Podcasts liefern richtig gute Informationen – und trotzdem bleiben die Menschen nicht bis zum Ende dran. Denn Wissen allein macht noch keine unterhaltsame Podcastfolge.

In dieser Folge erfährst du, was Edutainment wirklich bedeutet und warum du dafür weder besonders lustig noch ein geborener Entertainer sein musst. Es geht um Storytelling, Stimme, Nähe, Spannung und kleine Veränderungen, die dafür sorgen können, dass deine Zuhörer:innen nicht nur etwas lernen, sondern auch dranbleiben.

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SHOWNOTES

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00:00:00: Ich habe vor einiger Zeit mit einer Klientin zusammengearbeitet und die hatte eine ziemlich interessante Anfrage, die hat gesagt sie will lustiger werden im Podcast.

00:00:11: Weil das ja die Menschen aufwärmt und gerade ihr etwas vergleichsweise trockenes Thema Naja was auflockern würde.

00:00:22: also hat sich etwas überlegt.

00:00:24: sie baut Witze einen in die Podcast Folge und hat sich dann die Vorhunden aufgeschrieben und in die Folge gepackt.

00:00:32: Und habe mich gebeten, das mal anzuhören weil sie ist damit völlig unzufrieden gewesen.

00:00:37: also hab ich mir die Kopfhörer geschnappt, hab auf Play gedruckt und nach zwei Minuten war mir klar nein!

00:00:43: Das geht so nicht.

00:00:47: was wir denn gemacht haben?

00:00:48: Das ist unter anderem auch Thema in dieser Folge.

00:00:51: dass verrate ich dir am Ende.

00:00:53: jetzt geht es aber erstmal rein in die Folge zum Thema Edutainment.

00:01:07: Gordon hier, willkommen zurück zu einer neuen Folge von Power to the Podcast!

00:01:12: Ich bin Gordon Schönwälder, Podcast Coach und hier mit dir unterwegs um deinen Podcast noch ein wenig besser zu machen als er ohnehin schon ist.

00:01:22: Und bevor ich anfange ganz kurz hast du denn schon das neue User Interface von PolyG gesehen?

00:01:32: Und auch wenn man jetzt erstmal sich umgewöhnen muss, dass das Menü jetzt nicht mehr oben ist sondern mehr links und es halte mir erst mit etwas anders aussieht sind die Klickstrecken doch ziemlich gelungen.

00:01:45: Darf ich sagen?

00:01:46: Wenn du es noch nie ausprobiert haben solltest dann macht das jetzt gerne!

00:01:52: Also heute das Thema Unterhaltung im Podcast.

00:01:57: Viele Podcasterinnen und Podcaster informieren und genauso hat es meine klientin auch gemacht.

00:02:06: das thema war eher wissenschaftlich super interessant.

00:02:10: sie ging aber davon aus dass, dass die menschen nicht so richtig abholt.

00:02:14: Und wollte deswegen weil sie unterhaltsam sein wollte halt eben ja hat sich da Witze eingebaut oder Torenten und kleine mini geschichten.

00:02:26: Das ist oft nicht.

00:02:29: Manchmal oder man erstaunlich oft wirkt das etwas gewollt und Das liegt daran, dass Na ja woher soll es auch wissen wenn man jetzt nicht unbedingt den Mut hat im Podcast Unterhaltsam zu sein weil man als Mensch in der Wissensvermittlung ohnehin unterhaltsamt ist.

00:02:49: Wenn man beispielsweise sehr häufig vor Menschen steht dann entwickelt man da nicht selten aus so eine Art Humor darin Aber er oft aus dieser wissenschaftlichen Ecke kommt und auch wissenschaftliche Sachen schreibt oder auch nüchstere Sachen schreiben, sehr faktenbasierte Sachen macht.

00:03:07: Und das ist jetzt völlig egal ob wir das wissenschaftlich machen oder einfach so weil wir unheimlich viel Wissen vermitteln wollen, dann fehlt manchmal was Ich möchte gar nicht irgendwie Wissen in schlechtes Licht rücken fürs Podcasting.

00:03:23: Es ist nun mal das was am ehesten da ist.

00:03:26: Wenn man Podcast macht, dann wissen wir da und das wissen will man vermitteln.

00:03:30: Und es ist auch erstmal in Ordnung so die Unterhaltung und die Fähigkeit zu unterhalten, die kommt irgendwann später.

00:03:37: Das darf sich entwickeln und heute hier will ich ein bisschen anschieben also... Die Leute bleiben höflich, bleiben aber nicht dran, niemand würde jetzt schreiben dass es langweilig, sie hören dann irgendwie aufzuhören und das ist natürlich extrem schade.

00:03:56: Lass uns aber mal eine Sache festhalten, die so als Prämisse für diese Podcastfolge gilt.

00:04:01: Unterhaltsam sein bedeutet nicht unbedingt lustig!

00:04:08: Also unterhaltsamt heißt nicht lustig.

00:04:12: Du musst jetzt kein Komedien werden du muss niemanden zum zum lachen bringen darum geht es nicht sondern es Unterhaltsamkeit ist, es zu schaffen dass du bei den Zuhörerinnen und Zuhöhrern diesen ja so einen Effekt hast.

00:04:29: So ich will jetzt wissen wie's weitergeht!

00:04:32: Es geht um Neugier, es geht um Wachhalten.

00:04:36: das is erschreckend wenig Talent und viel Übung.

00:04:43: Es gibt so Leute die sind aufgrund ihrer Historie Eigenschaften, da wo sie aufgewachsen sind und haben die vielleicht eher ein Händchen für Porennen.

00:04:58: Für ein gutes Timing was für Witze oder Comedy wichtig ist.

00:05:03: aber darum geht es mir gar nicht.

00:05:05: Hier geht's mir darum dass du verstehst und umsetzt hier nach dieser Folge Naja das du nicht lustig sein musst auf Teufel komm raus sondern das Unterhaltsamkeit relativ einfach zu machen muss.

00:05:19: Und hier, wie gesagt gibt es ein paar Möglichkeiten dazu.

00:05:24: Ein wichtiger Punkt um das zu schaffen dass für mich so eine gewisse Nähe da ist als Fundament ist dass du nicht ins Mikrofon sprichst sondern gedanklich zu einer Person.

00:05:40: ich verstehe dass am Anfang wenn man mit dem Podcast draußen ist sich die Menschen dahinter nur schwer vorstellen kann ist auch so.

00:05:48: Und am Anfang ist es auch ungewohnt, das ist sehr technisch und dann wird da die Stimme aufgenommen und dann sieht man das vielleicht auch wieder so ein Roter Balken mit den Ausschlägen irgendwie zu sehen ist.

00:06:01: Das hat sehr wenig von einer Kommunikation oder Interaktion mit echten Menschen.

00:06:08: Ich möchte dir gerne den Vorschlag machen dass du dir lieber früher als später vorstellst dass du mit einer Person zusammen bist.

00:06:20: In einem Raum, in dem du dich wohl fühlst.

00:06:24: Dass du vielleicht auch dein Gesicht, deine Mimik so veränderst, dass du ein leichtes Lächeln hast.

00:06:33: Dass deine Augen offen sind.

00:06:35: Dass Du vielleicht auch mit ein bisschen lächeln sprichst.

00:06:38: das macht sofort einen Unterschied den man tatsächlich auch super schnell hören kann und leichter fällt einem das wenn du dir Vorstellst für wen wäre das interessant.

00:06:50: Wer hätte ein Nutzen an dem, was du so berichtest und erzählst?

00:06:55: Und dass zusammen mit einer schönen Tasse der Kaffee oder einem Tee... Das ist doch eine Rundesache!

00:07:02: Genauso stellst du dir das vor.

00:07:06: Du kannst auch deine Augen schließen und sinierend in das Podcast-Mikrofon reinsprechen das zu dir vorstellt, wie du mit den Menschen sprichst.

00:07:15: Dass du auch gestikulierst.

00:07:16: also wenn ich eine Podcastfolge aufnehme dann gestikule ich und mache sehr viel Gesichtsmimik.

00:07:24: naja weil ich das gefühlt tatsächlich habe dass ich zu dir spreche Und das macht es mir einfach.

00:07:33: Das macht ist mir einfacher einen konkreten menschen mir vorzustellen und das macht das wiederum einfacher an einem gewissen Unterhaltungswert heranzukommen.

00:07:43: Das kann Betonung sein, das können Geschichten sein oder kommen wir gleich noch zu.

00:07:49: Da gibt es viele verschiedene Möglichkeiten vielleicht auch und das nehme ich jetzt mal vorweg so was für rhetorische Fragen zu machen.

00:07:57: Kennst du rhetorischer Frage?

00:07:58: Das ist zum Beispiel eine rhetorisch Frage.

00:08:00: oder ist dir das auch schonmal passiert dass du nicht wirklich wusstest wie du jetzt vielleicht auf einem bestimmten Punkt kommst in der Podcastfolge mit einer kurzen Pause dahinter?

00:08:12: da sind so rhetorischen Fragen Und das wirkt auf einmal wie ein Dialog.

00:08:17: Du sprichst zu den Menschen!

00:08:19: Das ist übrigens auch extrem wichtig und das hält die Menschen wach bei Interviews.

00:08:26: Nicht selten sind wir so richtig im Bann und im Flow mit unseren Gegenüber oder unseren Gegenübern in einem Podcast-Interview, wenn du der Host von einem Interview-Podcast bist, dann stell dir ruhig vor dass du dich gedanklich zu deiner Zuhörerschaft umdrehst und mit den Menschen sprichst.

00:08:56: So jetzt mal kurz an euch die ihr hier zuhört ich finde das super interessant was Peter da gerade gesagt hat.

00:09:03: denn ja also durchaus mal das rhetorische Mittel der Nähe wählen um nah dran zu sein bei den Menschen.

00:09:16: Das fängt bzw das ist der Beginn von Unterhaltung, dass ich mit den Menschen interagiere und nicht nur in Anführungsstrichen mein Wissen runter erzähle und fertig sondern dass ich zu einem Menschen spreche.

00:09:36: Wie ist es eigentlich, oder kennst du um jetzt mal so ein rhetorisches Mittel zu wählen?

00:09:40: Die rhetorische Frage.

00:09:41: Kennst Du eigentlich den Unterschied zwischen Geschichten und Referate?

00:09:49: Kennste vermutlich.

00:09:51: Geschichten sind die Dinge, die man sich merkt.

00:09:56: Warum auch immer!

00:09:57: Sie haben eine gewisse Struktur.

00:09:58: kommen wir gleich zu.

00:09:59: Und Referate sind oft Wissensvermittlung.

00:10:04: Lass es mal darauf ein bisschen eingehen.

00:10:06: Es gibt einen Fakt, das ist etwas was vielleicht auch wissenschaftlich belegt ist.

00:10:12: Wenn ich einen Stift fallen lasse oder loslasse dann fällt er runter.

00:10:18: Das ist ein Fakt.

00:10:20: Schwerkraft is da!

00:10:23: Fakt mit Puls und ein bisschen Leben drin... Das ist eine Geschichte an die man sich erinnert.

00:10:34: Kleines Beispiel mit dem Thema Schwerkraft.

00:10:37: Fakt ist, Schwerkhaft ist da!

00:10:39: Kann man berechnen?

00:10:40: Kann man die Geschichte mit dem Apfel erzählen von... Oh Gott, wer

00:10:45: war's?!

00:10:46: Ich will jetzt nie guten sagen weil er ist es bestimmt nicht.

00:10:48: Dem ein Apfel auf den Kopf fällt und dann irgendwie an die Schwerkraft kommt.

00:10:53: Ich weiß es nicht mehr aber Dann kann man das Ganze irgendwie physikalisch usw.

00:10:59: brechen und dergleichen mehr.

00:11:01: oder ich kann dir einfach die Geschichte erzählen, wo ich meine ersten Kettelbell Swings mache.

00:11:08: Also mit diesem Gewicht, mit diesem Griff vorne dran und ich mache diese ersten Swings und habe den ersten Satz ziemlich billige Kettlebells gekauft zu einem Krohmgriff.

00:11:20: Und Ich bin in so nem Schwung und auf einmal merke ich dass mir dieser Kettlebell aus der Hand gleitet und zwar an dem Punkt wo sie am höchsten ist.

00:11:31: Das liegt daran das ich Ja, nicht so drauf geachtet habe aus welchem Material die Dinger sind.

00:11:37: Nämlich haben sie ziemlich glatte, kom-verkromte Griffe.

00:11:42: durch mein Handschweiß rutscht mir das Ding aus der Hand und ich sehe das Ding schon auf dem Boden, auf die Fliesen aufschlagen!

00:11:52: So dass wir irgendwie gucken müssen wie wir dann diese Fliese daraus kriegen.

00:11:56: alles in einem Bruchteil einer Sekunde nur um dann dankbar festzustellen, dass die Kettlebell in den Korb mit den Kuscheltieren meines Sohnes fällt.

00:12:10: Dieser Dino und die Schlange und auch dieser Grüffelurder da drin ist... Die haben da echt die Arschkarte, die müssten nämlich den ganzen Schwung abfangen.

00:12:23: aber das tun sie bravourös!

00:12:25: Und ich habe Glück, dass ich da nicht den Boden und die Fliesen zerschmettert habe.

00:12:33: Beides ist eine Geschichte, sowas als das eine ist eine mit Puls und das andere ist einfach Fakt!

00:12:38: Was brauchst du in einer Geschichte?

00:12:40: Eine Geschichte braucht ne Ausgangslage.

00:12:42: so wie ich da stand und mit diesen vergleichsweise günstigen Kettlebells meine ersten Gehversuche mit den Kettle Bell Swings mache dass ich mir die Dinger zwischen die Füße stelle dann Schwung nehme aus dem Becken heraus.

00:13:01: Schwinge hast du vielleicht schon mal gesehen.

00:13:03: Das ist die Ausgangslagen, das ist das was passiert.

00:13:07: Dann gibt es einen Konflikt.

00:13:09: Ich merke wie der Handschweiß dafür sorgt dass ich diese Kettelbäll Am höchsten Punkt ungefähr eins achtzig Los lasse.

00:13:22: und das ist der konflikt.

00:13:24: Und dann gibt es ein Effekt.

00:13:26: Nämlich das Ding kracht doch nicht auf den Boden sondern in diese Kiste oder diesen Korb mit den Koscheltieren.

00:13:35: Lucky me!

00:13:37: Erst die Ausgangslage, dann der Konflikt... Dann die Konsequenz.

00:13:43: Jede Geschichte ist mehr-oder weniger so aufgebaut.

00:13:47: Ja?

00:13:48: Ausgangslage Star Wars.

00:13:50: Luke auf seinem Tatooine.

00:13:53: dem ist zwar ein bisschen langweilig aber er hat da irgendwie einen Job, er soll da die Ernte machen.

00:13:57: So und dann gibt's den Konflikttt An Obi-Wan Kenobi, der sagt ihm Mensch du bist hier.

00:14:05: Der auserwählte Du musst mitkommen.

00:14:08: und was dann als Konflikt passiert?

00:14:12: Was mit dem Helden passiert das kennen wir alle so.

00:14:14: Wir müssen aber nicht zwangsläufig Hollywood machen.

00:14:17: es geht nicht um Hollywood.

00:14:19: Ausgangslage was passiert und dann klappt auch im Interview Hey Peter schön dass du da bist Du bist jetzt ein total erfolgreicher Unternehmer.

00:14:30: Das war aber nicht immer so, wie hat das Ganze denn bei dir angefangen?

00:14:35: So und dann fängt Peter an in der Vergangenheit zu erzählen, wie er da rumgekrebst ist, nach irgendeiner Lösung gesucht hat und und und ... Na ja!

00:14:45: Und... Dann arbeitet man sich zu dem Konflikt, dass alles nicht geklappt hat und dann ist man am Ende beim Happy End.

00:14:53: Super!

00:14:54: Also gerne mal Geschichten mitzählen.

00:14:57: Aber auch die Stimme ist ein Instrument, um unterhaltsam zu sein oder eine gewisse Unterhaltsamkeit zu machen.

00:15:06: Das kann das Tempo sein!

00:15:08: Das kann die Lautstärke sein... Betonung und Pausen!

00:15:15: Monoton zu sprechen ist nicht immer das Beste sondern wenn man monotons spricht so wie jetzt dann ist es so dass man irgendwann auch die Konzentration gerne ein bisschen verliert.

00:15:25: da ist mein froh um jede Atempause.

00:15:28: Monotonie ist einschlefert.

00:15:31: Wenn du aber variierst, immer auch mal wieder mit Lautstärke und mit Tempo und mit Betonung und was weiß ich?

00:15:41: Arbeitest das kann man üben dann wird es besser.

00:15:46: Musik is dass was zwischen zwei Noten passiert eine Pause Das ist kein Loch.

00:15:54: eine Pause zum Beispiel halte Ich für das absolut unterschätztestes Stilmittel.

00:16:03: Die Pause, die macht Spannung!

00:16:08: Du hast es jetzt hier live gesehen.

00:16:09: das kann man üben.

00:16:11: du kannst dir wenn du zum Beispiel ein Skript hast und du hast da so eine Punchline Aussage dann schreib doch einfach mal einen in Kapital oder den Großbuchstaben Pause darein dass du diese Pause auch ganz bewusst auskostest.

00:16:28: Und erst wenn du das Gefühl hast, wo euch jetzt wird die Pause zu lang.

00:16:32: Dann ist sie genau richtig!

00:16:36: Du kannst auch mit einer gewissen Nähe spielen.

00:16:39: Du kannst näher ran gehen an das Mikrofon.

00:16:41: Du kannst diesen Nahbesprechungseffekt nutzen.

00:16:47: Du könntest aber auch weggehen und denk mein Gott wie kann das uns so weiter?

00:16:52: Also das darfst du alles ausprobieren Und das musst du nicht in einer fertigen Podcastfolge machen, das kannst du auch wirklich üben.

00:17:01: Es geht nicht darum dass du ein Theater spielst es geht nicht daran dass du eine Schauspiel Ausbildung machen musst.

00:17:08: Es ist geht um ein wenig spielen mit Nähe mit Abstand mit Tiefe und mit Tempo.

00:17:14: Das kostet Überwindung.

00:17:16: was will ich gar nicht?

00:17:17: gar nicht unseren Tisch kehren oder Teppich kehren aber es lohnt sich das auszuprobieren Es lohnt sich.

00:17:24: Macht das wirklich im stillen Kämmerlein, wenn niemand dabei ist dann probierst du dich mal aus dass du dir mal anschaust was könnte denn für dich sein?

00:17:34: Wenn es eine Pause ist oder eine Geschichte.

00:17:37: Das ist ne gute Sache.

00:17:38: Was ich persönlich sehr unterhaltsam finde sind Rubriken die immermal wieder auftauchen.

00:17:44: Ich überlege immer mal wieder ob man nicht sowas machen könnte auch hier so etwas wie der Fail des Monats Was weiß ich der kaffee moment am dienste.

00:17:56: Ich weiß es nicht irgendwie in den folgen oder als separate folgen um auch Den überbau auf eine art und weise unterhaltsam sein zu lassen.

00:18:08: Und gerade das thema fails also dinge die schief gelaufen sind hey Die menschen die dazu hören, die halten sich sowieso für ein expert oder ne expertin.

00:18:17: allein dadurch hat dass du einen podcast machst Halten die menschen dich für jemand der oder die weiß wovon du redest.

00:18:24: Von daher ist es durchaus interessant, wenn du auch mal sagst so was dir schief gelaufen ist vielleicht auch so ein Sound als Marker zwischen diesen Rubriken.

00:18:35: generell halt ich Musik oder Jingles für absolut unterschätzt.

00:18:40: denn diese Musikstücke die holen einen aus der Trance raus oder können auch naja die Spannung ein wenig hochhalten das geht Da muss man so ein Händchen für entwickeln, das hat man nicht von Anfang an.

00:18:55: Das darf man sehr dosiert einsetzen, sonst wirkt es irgendwie bemüht.

00:19:00: Zu viel Sound klingt nicht lebendig, das klingt dann irgendwie gewollt.

00:19:05: weniger ist da mehr.

00:19:07: Das ist noch ein Wort darüber verlieren wie das mit Humor ist bevor ich darauf komme was ich jetzt mit der Klientin besprochen habe.

00:19:18: Jetzt schließe ich den Loop übrigens so langsam.

00:19:21: Ich mache den Loop zu, ich habe am Anfang aufgemacht hat dass ich dir in Aussicht gestellt habe was am Ende kommt nämlich was haben wir jetzt dafür eine Lösung gefunden?

00:19:32: vielleicht auch nicht so irrelevant für dich wenn du so ne Struktur hast.

00:19:38: aber bevor ich das tue mach ich hier mal nochmal einen ganz bewussten Spannungsbogen und lass uns über das Thema Humor und Provokationen sprechen.

00:19:48: Also, eine sehr zugespitzte Meinung zu einem bestimmten Thema weckt mehr Aufmerksamkeit als wenn das total ausgewogen ist.

00:20:01: Wenn man etwas zuspitzt dann macht man das um... naja eigentlich natürlich um ne Aussage zutreffen.

00:20:08: es geht nicht darum um Effekthascherei, darum geht's überhaupt gar nicht.

00:20:15: Meinungen sind Persönlichkeit pur und das ist, dass was die menschen haben wollen.

00:20:20: also wenn nur einen seiten hieb auf jemann geben kann.

00:20:24: Vielleicht am ganz bewusst übertrieben vielleicht auch eine pornte irgendwo hast super dann bringen die Fast aber albern.

00:20:32: nein es geht nicht um ne menge.

00:20:34: Es geht nicht Um viel lustig oder um viel pornten und viel witz.

00:20:39: ein guter moment Eine gute auch ein gutes timing das schlägt fünf bemühte Witze oder Möglichkeiten witzig zu sein.

00:20:48: Was bei Humor aber extrem wichtig ist und das da unterscheide ich mich persönlich, dass jetzt meine zugespitzte Meinung Ich persönlich kann mit einem Oli Pocher oder Mario Bart leider auch mit dem aktuellen sehr verbittert wirkenden Dieter Nuhr nichts mehr anfangen.

00:21:10: also mit Pocher und Bart konnte ich nie was anfangen Dieter nur fand ich mal richtig gut.

00:21:16: Mach bitte keine Witze über andere, nie auf Kosten anderer.

00:21:20: Humor nach unten das ist kein Humor Das ist nachtreten nach unten.

00:21:25: Es gehört sich einfach nicht.

00:21:26: Aber dass es nun meine zugespitzte Meinung Da kann natürlich jeder eine andere Meinung haben.

00:21:32: Und jetzt lass uns diesen Loop schließen wenn ich aufgemacht habe Dass ich dir das in Aussicht gestellt habe.

00:21:40: Zurück zur Klientin.

00:21:41: Wir haben die Witze gestrichen.

00:21:47: Also, das ist eine Person mit Humor.

00:21:50: Das ist keine Frage!

00:21:52: Sie hat sich aber nicht bisher noch nicht so richtig getraut den Humor in diese Podcast-Folgen reinzubringen Sondern wir haben viel mehr über das Thema Zielgruppe gearbeitet Denn sie hatte das Gefühl dass sie sehr sehr viel Wissen reinpacken muss in die Podcast Folge Hat da aber übers Ziel hinaus gefeuert.

00:22:16: Oder ist die hinaus geschossen, so ist es richtig?

00:22:19: Weil jetzt die Gruppe eigentlich noch nicht soweit ist.

00:22:23: Die sie eigentlich erreichen möchte sind viel weiter vorne in der Wissensreise.

00:22:28: Also haben wir das Thema Geschichten erzählen vertieft.

00:22:33: also wie kann ich mir die Dinge, die Sie vermitteln möchten besser merken?

00:22:40: und da haben wir weil das so naturwissenschaftlich ist superviel Sachen gefunden die da eine Rolle spielen können.

00:22:46: Und das ist jetzt ihr Hebel, weil sie auch im Unterrichten gerne diese Beispiele aus Natur und Technik bedient.

00:22:57: Wunderbar haben wir also den möglichen Rektor von wirklich sehr unterhaltsam zu sein.

00:23:03: Wir warten jetzt auf das Quartal dieser Folgen.

00:23:05: wie jetzt so die Durchhörquote isst.

00:23:08: Die Downloads haben sich bisher gar nicht so in übertriebenen Maße verbessert.

00:23:14: Mir ist aber wichtig, wie ist die Durchhörquote?

00:23:17: Weil sie war nicht gut.

00:23:19: Auch wenn Folgen zwanzig Minuten lang sind ja ist im letzten Quartil nicht viel, waren nicht viele Menschen da.

00:23:28: mein Ziel mit der Klientin wäre oder ist es dass die durchhörquote durch das Storytelling einfach besser wird und mehr Menschen am Ende der Podcastfolge auch ankommen wo dann Irgendwann ein Culture Action auf sie wartet.

00:23:44: Das ist also unser Ziel!

00:23:48: So, wenn du das umsetzen möchtest was du hier in dieser Folge mitgenommen hast wie immer es ist ein Marktplatz dass weißt du bitte mach nicht alles auf einmal.

00:23:58: das war jetzt eine Menge Tools und Menge Werkzeuge wer jetzt alle gleichzeitig um setzen möchte aus dem Werkzeugkoffer der KIP den vermutlich um und es gibt einen riesen Chaos.

00:24:09: das wollen wir nicht sondern eine Sache.

00:24:12: Nimm dir eine Sache mit.

00:24:14: Wenn ich dir so einen kleinen Tipp geben kann, mach das doch mal mit der Geschichte!

00:24:19: Also wie war's?

00:24:20: Was war die Ausgangssituationen?

00:24:22: Was ist der Konflikt und was ist ja das Problem gewesen?

00:24:26: Was waren die Hürde, woran bist du gescheitert und wie is es jetzt?

00:24:31: Was dann passiert?

00:24:32: Das sind die Dinge, die da wirklich relativ einfach aufzubauen sind.

00:24:37: Du wirst ne Menge Geschichten finden die genau so aufgebaut sind.

00:24:44: Und wenn du ja beispielsweise auch so KI nutzt, mach das gerne mal und schlag dir doch mal vor, gib mir eine total einfache Story Struktur.

00:24:56: erst war das dann war das und daraus wurde das!

00:25:00: Dann kannst du dir mal dein Thema reinwerfen und gucken was die KI daraus macht.

00:25:04: vielleicht hilft dir das um Gefühl dafür zu kriegen wie du deinen Thema in Stories packen könntest.

00:25:10: Sie das bitte als Experiment.

00:25:14: Beobachte dich nicht, wie du ab sofort unterhaltsam wirst sondern beobachtet dich doch mal für einen Monat.

00:25:21: Wie ist dir gelingt Geschichten zu erzählen?

00:25:25: Merkst Du also wenn du aus dieser beobachtenden Position heraus aus dieser wissenschaftlichen neugierigen Position heraus auf dich drauf schaust?

00:25:35: merkst du beispielsweise dass du bessere Geschichten erzählen kannst?

00:25:40: Merkst du, dass du flüssiger wirst im Reden?

00:25:44: Bitte nicht beurteilen.

00:25:45: Schreibt das alles auf, macht das mal ein Monat und dann erst ... Dann kannst du den Daumen heben oder senken, weil am Anfang ist es garantiert erst mal ungewohnt!

00:25:56: Und wir neigen dazu zu scheitern.

00:25:58: Sie's bitte als Experiment.

00:26:01: Okay?

00:26:02: Super!

00:26:03: Das solls gewesen sein für diese Podcastfolge.

00:26:05: Ich wünsch dir super viel Spaß beim Umsetzen und sag Bis dahin, dein Gordon Schöneider.

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