214: Der Mythos: Wer gerne Sprachnachrichten schickt, wird automatisch gut im Podcasten
Shownotes
„Ich rede gerne, ich rede viel, also kann ich auch podcasten" – dieser Gedanke klingt logisch. Ist er aber nicht. In dieser Folge räumen wir mit dem Mythos auf, dass Sprachnachrichten-Liebe automatisch guten Podcast-Content bedeutet. Wir schauen uns an, warum der fehlende Empfänger beim Podcasting alles verändert, warum viel Reden auch viel Überflüssiges bedeutet, und warum genau diese Sprechfreude trotzdem ein echter Startvorteil sein kann.
Du hast noch keinen Podcast oder möchtest wechseln und interessierst dich für Podigee? Dann findest du hier die Möglichkeit Podigee 14 Tage komplett kostenfrei auszuprobieren.
SHOWNOTES
- Links zu Instagram
- Links zu Linkedin
- Links zu Youtube
- Das ist der Weg zur kostenfreien Podcast-Community
- Hier kannst du mir eine Mail schicken oder falls der Link nicht klappt: community@podigee.com
Links aus der Episode
Transkript anzeigen
00:00:00: Ich verrate dir mein Geheimnis.
00:00:02: Und dieses Geheimniss ist, das habe ich noch nicht oft erzählt und wenn ich es Menschen erzählt hab dann und die halt wissen dass sich mit Podcasting unter anderem mein Geld verdiene, war das für die so ein Moment!
00:00:16: Ich persönlich hasse Sprachenerichten fast alle.
00:00:20: So für mich sind Sprachenerechten fast alle eine komplette Pein.
00:00:25: Sprachnachrichten sind super, weil sie Zeit sparen.
00:00:28: Ich mache mal eben eine Sprach Nachricht für die, die das Ganze dann versenden wollen.
00:00:33: Für die ist sich anhören müssen... Ist das mitunter ne echte Lebenszeitverschwendung?
00:00:39: Das ist jetzt ne harte Aussage!
00:00:41: Das gebe ich zu und liegt vielleicht auch daran dass ich auch im beruflichen Kontext oft Sprach-Nachrichten bekam und es irgendwann gesagt habe so ich kann mir Sprach nachrichten nicht mehr anhören in einem Erstkontakt.
00:00:54: Das funktioniert nicht.
00:00:55: Das möchte ich nicht, weil das funktioniert einfach nicht für mich.
00:00:59: Also Punkt!
00:01:01: Jetzt ist es so dass ich bei manchen Menschen sogar liebe.
00:01:07: Da können Sprachnarrichten gar nicht lang genug sein.
00:01:10: Shout out gehen raus an meine Frau und auch an Miragisen von die Webverbesserin.
00:01:18: da geht's um Digitales Marketing, Webinare und so weiter.
00:01:22: Und sofort auch eine Podgy-Kunde.
00:01:23: deswegen hier ein dickes fettes Shoutout an meine Sister From Another Mister Mira Giesen verlinke ich mal in den Show Notes.
00:01:31: also das sind so Sprachnachrichten die ihr mir gerne anhöre aber ansonsten wirklich ungern und das ist ja eigentlich so.
00:01:39: einen Widerspruch eigentlich als Podcast dann müsst ihr noch einige sprachnacht nachvoll mögen.
00:01:44: Nee, bei mir nicht.
00:01:45: Und warum funktioniert das?
00:01:47: Bei den einen und anderen nicht?
00:01:50: Naja... Die Antwort darauf, wer gerne Sprachnachrichten schickt wird automatisch gut im Podcasting!
00:01:57: Das ist nicht so.
00:01:59: Dieser Antwort hat eben mehr mit dem Podcasting an sich zu tun als du vielleicht denkst.
00:02:06: Das alles in dieser Folge und viel Spaß dabei!
00:02:19: Gordon hier willkommen zurück zu einer neuen Episode von Power to the podcast Und Porto.
00:02:25: the Podcast wird hier präsentiert und gemacht.
00:02:27: Und überhaupt von Potty G!
00:02:29: Und meiner Wenigkeit, Gordon Schimmelder Ich bin Podcast Coach schon seit ganz langer Zeit.
00:02:35: Die Aussage von neuen Klientinnen und Klienten Ja ich merke total gerne Sprachnachrichten.
00:02:40: Deswegen glaube ich das Podcast genau mein Ding ist.
00:02:44: Das ist immer mit Vorsicht zu genießen Und deswegen lassen wir uns gerne mal über den Mythos sprechen Woher der denn.
00:02:50: so kommt Dieser Grundgedanke Dahinter.
00:02:54: Ich rede gerne, ich rede viel vielleicht auch und ich rede gut in Sprachnachrichten.
00:02:58: Ich mag das total gerne also kann ich auch podcasten.
00:03:03: der Gedanke ist jetzt nicht komplett fremd so Also den Zusammenhang Kann man schon sehr schnell hinbekommen und da ist doch erst mal nichts verkehrtes Und wenn das hier vielleicht ein bisschen negativ.
00:03:17: Daher kommt gibt es doch noch ein paar Gründe warum du vielleicht doch ein guter Podcaster oder eine gute Podcasterin bist, weil du gerne Sprachnachrichten schickst.
00:03:27: Das kommt hier auch noch vor.
00:03:28: aber lass uns erstmal mit den Warnungen anfangen!
00:03:34: Also es klingt irgendwie logisch ist aber nicht so richtig, das ist ein Kategorienfehler.
00:03:40: Eine Sprach Nachricht die schickste einer Person, die Du in der Regel kennst und die Du direkt eins zu eins erreichen möchtest Kannst du das sagen?
00:03:51: Ja, aber ich habe da auch so eine Telegram-Gruppe.
00:03:55: Da schicke ich auch schon mal was... ja okay gut!
00:03:57: Wenn ihr so ne WhatsApp Gruppe hast mit Menschen die jetzt überschaubar ist oder du hast ein Trainingsgruppe oder was rein schickst geschenkt klar, ne?
00:04:04: So dann hast du vielleicht mehrere Empfänger, die du auch persönlich kennst, ne Fairpoint allesgut.
00:04:09: Was ich aber meine ist dass so eine Sprachenericht eine von dir überschaobare Gruppe von Menschen erreichen soll.
00:04:19: beim Podcast Da ist es was anderes.
00:04:22: Bei der Schwachnarricht hast du ein Gesicht, haste einen Namen, da hast du jemanden die dich kennen und du hast den Kontext, dann musst du nicht großartig überlegen, was für einen Ton bringst.
00:04:32: Das macht das sprechen leicht.
00:04:34: Diese Selbstsicherheit Die dann passiert Ist unter Umständen Teil des Problemes Und deswegen Lass uns mal einsteigen mit der Gefahr Nämlich der fehlende Empfänger.
00:04:50: Beim Podcasting ist auf einmal niemand da.
00:04:55: Kein Gesicht, keine Reaktion in Echtzeit und selbst wenn man so fancy Dinge arbeitet wie höre avatar oder weiß der Teufel was?
00:05:06: Ist da kein konkretes Gesicht Da dass wir irgendwie erreichen wollen?
00:05:14: Außerdem ist das nicht unser Smartphone.
00:05:15: es ist trotzdem auch wenn es mit einem Mikrofon und ein Display Und eine Message, die ich rausbringe sind ja viele Parallelen da und es ist trotzdem etwas vollkommen anderes für diejenigen, die sehr viel Sprachnarrichten machen.
00:05:30: Denn auf einmal geht das nicht mehr nur um darum dass sich irgendwie rede sondern es geht davon was anderes um etwas anders.
00:05:38: wir haben ob wir wollen oder nicht den Erfolg von dem was wir sagen irgendwie im Hinterkopf.
00:05:46: Wir machen den Podcast ja, um irgendetwas zu erreichen.
00:05:50: Klar Spaß an der Freude!
00:05:52: Wir machen einfach mal ein Podcast gucken wo es uns hinführt aber auch dieses Gucken wohin es uns führt.
00:05:58: ist hier irgendeine Art von Ziel das ich erreichen möchte?
00:06:01: in der Regel ist das so und wenn es auch nur ist den podcast weiterzuführen weil schon so viel Zeit in diesem podcast gesteckt worden ist So einfach lässt er sich nicht mehr wegdenken.
00:06:20: Das heißt, wir wollen irgendwie dass das erfolgreich wird was auch immer Erfolg ist aber das hängt und klebt uns im Nacken Und das ist in der Regel bei einer simplen Sprachnachricht Nicht der Fall.
00:06:33: so diese Verschiebung.
00:06:35: die merkt man eigentlich kaum Weil sie eigentlich nur eine Nuance ist Aber sie verändert wie frei.
00:06:43: jemand spricht So und plötzlich schielt man auf Wirkung, wo vorher eigentlich nur Mitteilung war.
00:06:51: Vorher wollte ich nur irgendwas in die Welt bringen.
00:06:55: Und jetzt auf einmal muss ich mich mit meiner Stimme auseinandersetzen... ...mit den ganzen Fehler, wie ich da habe!
00:07:03: Mit Doppelungen, mit überflüssigen Inhalten, mit Füllwörtern.
00:07:10: Auf einmal ist das eine andere Kategorie.
00:07:14: Das habe ich nicht selten erlebt, ist ein richtiges vor die Wand klatschen.
00:07:20: Ja das ist nicht nur vor die wand fahren oder hui nein das is in your face.
00:07:27: und dass es schade.
00:07:28: deswegen diese folge ja deswegen auch dieser dieser abschnitt hier jetzt.
00:07:34: Ich werde noch ein bisschen versöhnlicher werde ich am meisten zum ende von solchen folgen.
00:07:38: also von daher bleibt einfach dran das wird schon.
00:07:42: Nichtsdestotrotz müssen wir noch über eine zweite Gefahr sprechen, die ich im Vorbeigehen gerade auch schon genannt habe.
00:07:50: Nämlich viel reden bedeutet viel überflüssigen Kramrehen.
00:07:56: Da bin ich selbst der beste Beweis für diesen Punkt!
00:08:02: Die meisten Sprachnarechten, die Ich dann halt bekomme sind für mich wirklich wirklich eine Qual Gerade bei Menschen, die ich nicht kenne, die mich vielleicht sogar im Erstkontakt mit einer Sprachnachricht anschreiben wollen.
00:08:17: Was ich persönlich überhaupt gar nicht... Ich würde auf diese Idee käme ich nicht!
00:08:21: Weil ich mit der Zeit meines Gegenübers sorgsam umgehen möchte und gerade wenn ich nicht in der Lage bin auf den Punkt zu bringen was ich möchte sondern einfach so ins Reden komme dann ist es schwierig.
00:08:37: Es kann sein, dass ich jetzt dem einen oder der anderen hier wirklich auf die Füße trete.
00:08:41: Die das vielleicht auch machen und oft machen... Hey!
00:08:44: Wir sind alle anders und es ist völlig in Ordnung so.
00:08:47: Ich persönlich mache das nicht.
00:08:48: Und ich persönlich mag das auch nicht wenn man mir eine Sprachnachricht im Erstkontakt schickt.
00:08:53: Was ich schon mal, was ich selbst auch schon Mal gemacht habe, ist, Frage in aller Kürze formuliert habe und eine Erklärung als Sprachnachricht hinterher mit dem Angebot, dass man aber auch telefonieren kann.
00:09:07: Keine Ahnung was ja Und das finde ich völlig in Ordnung.
00:09:11: so oder wenn Menschen fragen so hey Ich hab ein komplexes Problem.
00:09:15: Ich habe eine komplexe frage geworden.
00:09:17: ist es in ordnung wenn ich den Wenn ich die in der sprachen Nachricht schicke?
00:09:19: Ja Hey Das ist doch schon etwas vollkommen anderes.
00:09:22: Ja das ist ne Frage alles cool.
00:09:26: So also Ich mag diese Sprachnachrichten nicht so gerne bekommen.
00:09:31: Nicht weil ich sprechen nicht mag, ganz im Gegenteil oder weil ich die Stimmen anderer Menschen nicht mag auch das ist falsch sondern weil die meisten Menschen eben beim Sprechen keinen Filter haben.
00:09:45: Es gibt diese wenigen Menschen deren Nachrichten nicht mehr da noch anhören wenn sie zehn, fünfzehn, zwanzig Minuten lang sind.
00:09:49: was macht das anders?
00:09:50: Also das sind Menschen die mir super nah.
00:09:55: Also das sind zwei Menschen in meinem Leben, denen ich wirklich ewig zuhören könnte.
00:10:00: Und die sind mir persönlich halt extrem nahe.
00:10:05: und dann ist es auch wirklich so als würden wir uns eigene Podcasts schicken und dann höre ich mir Miras Sprachnachrichten gerne auf der Hunde runde an oder ich antworte dann im Auto ausführlich und und und Das ist völlig in Ordnung.
00:10:21: Die haben aber eine Struktur.
00:10:24: Die kommen auf den Punkt, arbeiten den Punkt für Punkt ab, schweifen ab, kern zurück und erzählen nicht einfach irgendwas drauf los.
00:10:34: Sondern die führen mich durch diese Sprachnachrichten.
00:10:39: Das ist der Unterschied!
00:10:41: Weil es länger kürzer ist, nicht die Sprechfreude... das ist Struktur!
00:10:45: Und wer viel labert, labert auch viel überflüssiges.
00:10:49: Es kann sein dass da Rind und Danzen drin sind, dann wird hier mal eine Tür aufgemacht.
00:10:54: Ach was mir noch einfällt das und das?
00:10:57: Oh je!
00:11:00: Also ich glaube dass ein guter Podcaste, eine gute Podcasterin sich Gedanken machen sollte Was er oder sie Und alle drumherum unter Zwischen auch sagen wollen.
00:11:13: Was will ich vermitteln?
00:11:14: Ja, aber die Cowlitz-Brüder, die lerbern ja auch einfach drauf los.
00:11:18: Ja!
00:11:18: Die Cowlizbrüder denen wird ja auch zugehört weil sie so reden wie sie reden.
00:11:24: Genau deswegen sind hier da.
00:11:25: Die waren vorher schon erfolgreich.
00:11:27: So und wenn wir...die wir vielleicht nicht prominent sind eine Audience erreichen wollen dann müssen wir auf dem Punkt sein Nicht alles gescriptet darum geht es mir überhaupt gar nicht sondern es geht darum dass wir in roten Faden haben durch den wir durchgehen Und das ist etwas, was bei Sprachnachrichten einfach oft nicht so wichtig ist.
00:11:48: So wenn ihr den Empfänger kennt ja der hört euch trotzdem zu weil er dich kennt.
00:11:52: Bei einer Podcastfolge kann ich das höher kosten und das ist schade.
00:11:55: Aber jetzt lasst uns ein bisschen versöhnlich werden Warum das vielleicht trotzdem eine Fähigkeit ist die Wichtiges?
00:12:01: Es sind alles zwei Seiten.
00:12:02: Und wenn man diese eine Seite betrachtet hat Ich hab mit der negativen Seite angefangen dann gibt es halt auch ne Seite die wichtig ist.
00:12:10: Wer gerne Sprach nachrichten spricht glaub ich, hat etwas was viele angehende Podcastinnen und Podcastern nicht haben.
00:12:18: Nämlich keine Angst vom eigenen Mikrofon.
00:12:20: Keine Angst sich hinzusetzen und einfach was zu sagen.
00:12:23: Eine Message rauszubollern einen Punkt zu machen.
00:12:27: Man kann sein Herz ausschütten, hat Spastera in die eigene Gedanken auch irgendwie laut zu hören und sie vielleicht auch manchmal sich sie auch entwickeln zu lassen anstatt sie jetzt zu verschriftlichen.
00:12:36: weil wenn man jetzt schreibt dann wird man so Formell Deutsch, dann kriegt man so eine typische Microsoft Word-Sprechweise.
00:12:46: So das wollen wir nicht!
00:12:48: Das klingt vielleicht nur banal aber das ist genau die Hürde vor denen verdammt viele Podcasterinnen und Podcaster dies dann doch nicht werden irgendwie.
00:12:57: Die dann einfach aufhören weil sie damit nichts richtig zurechtkommen.
00:13:01: also insofern diese Fähigkeit zu sprechen und sinnvolle Informationsstückchen aneinander zu rein.
00:13:13: Das ist einfach gut, außerdem und das erlebe ich dann auch häufig wenn Ich mit Menschen arbeite die vom Gedanke ausgegangen sind dass sprachnachrichten sieht so guten podcasteren podcasterin macht Ist dann das auf einmal doch im thematischer bogen möglich ist.
00:13:30: also wer regelmäßig sprachen nachrichten schickt muss ja Die Fähigkeit haben auch zu einem gewissen Punkt zurückzukommen.
00:13:38: Irgendwann bekommst du die Quittung, wenn du einfach nur laberst.
00:13:41: Dann kriegst du wie Quittungen sein.
00:13:43: Ey das ist mir nicht so viel gelaber!
00:13:45: Mach da mal auf den Punkt oder mach das in kleineren Chancs, in kleinerer Einheiten.
00:13:51: Schick mir Sprachnachrichten mit dem Thema jeweils Minute oder zwei.
00:13:55: Ja super dann ist es aber verdichtet.
00:13:58: Das heißt der thematische Bogen ist irgendwie etwas was ins Bewusstsein kommt.
00:14:05: Man schreift ab, man kehrt zurück und genau diese Fähigkeit die selbst wieder einzufangen das ist im Podcasting wahres und bares gold.
00:14:13: wenn es denn etwas ist wo was möglich ist und dieser das ist etwas Training in der Regel.
00:14:19: aber Es ist relativ einfach möglich.
00:14:22: und dass Ist halt der unterschied ob dann jemand einfach nur labert was auch völlig eine ordnung ist Oder jemand, der irgendwie eine gewisse Struktur in roten Farben vielleicht sogar eine Dramaturgie im Kopf hat.
00:14:34: Auch ohne das jemals so genannt zu haben!
00:14:37: Für mich ist es so der Bogen-Test.
00:14:39: Wenn ich jetzt anfange zu erzählen komme ich dann wieder an meinem Ausgangspunkt an oder verliere die Übersicht.
00:14:48: und das hat auch nochmal etwas was für Podcastere oder Sprachnarrichten Verschickerer und Verschickerin ein Thema ist nämlich Skript etwas zu haben, an dem ich mich entlanghangeln kann ist auf einmal irgendwie auch fremd.
00:15:01: Und nichtsdestotrotz ist es etwas was auf einmal näher ist ne?
00:15:05: Weil diese Fähigkeit zu sprechen in einem Mikrofon einfach schon da ist.
00:15:10: Also lass uns das Thema mal kurz zusammenfassen.
00:15:12: Es ist ein Mythos Ja bloß weil man gerne und viel Sprachnachrichten schickt wird man nicht automatisch zum guten Podcast oder so guten Podcasterin In Sprachnachrichten viel Flaff drin ist, viel Überflüssiges.
00:15:26: Vieles was man rauskürzen könnte.
00:15:27: und wenn man das ein zu eins so rausschickt, was viele sich vorstellen dann merkt man schnell.
00:15:32: Ui!
00:15:32: Das ist sehr wenig Kern, sehr wenig Nugget in relativ viel Text.
00:15:39: Das funktioniert im Podcasting leider so nicht Es sei denn du bist die Kaulitzbrüder.
00:15:47: Dann ist es etwas völlig anderes.
00:15:49: also Sprechfreude ist jetzt kein fertiger Podcast, das ist erst mal nur Rohmaterial.
00:15:55: Ob daraus dann ein guter Podcast wird entscheidet sich nicht daran ob jetzt jemand gerne redet sondern daran ob diese Person bereit ist dieses Reden zu formen Zu kürzen vielleicht zu verlängern Fokussieren Verdichten an einen Empfänger denken Naja der halt in dem Moment nicht so richtig da ist.
00:16:15: So und das sind eben auch die zwei Personen in meinem Leben, die da Spahnachenden schicken, die ich mir gerne anhöre.
00:16:22: Weil das ist etwas wo ich dann Überbande an Leben teilnehme.
00:16:26: Wo wir aber auch so quatschen und schreiben.
00:16:28: Also ne?
00:16:30: Das...das ist dann der Punkt!
00:16:32: Und warum ich das reinbringe hier als Thema hast du dir vermutlich jetzt denken können.
00:16:37: Und gleichzeitig ist es trotzdem so dass ich es gern nochmal auf den Punkt bringen möchte.
00:16:42: Podcasting hat seine eigenen Regeln.
00:16:44: podcasting is keine Sprachnachricht Sorry to say that.
00:16:48: Und es liegt daran, dass wir Ziele erreichen wollen.
00:16:51: Wir wollen mehr Hörer erreichen und das zwingt uns zu quälen.
00:16:56: Einer muss sich quäeln entweder der, der es hört oder der ist produziert.
00:17:01: Die Personen die es produzieren sollten dann entweder im Vorfeld schon mit dem Skript arbeiten oder am Ende ein wenig Struktur reinbringen.
00:17:10: Denn die Auswahl an Podcasts ist mittlerweile so hoch dass ich mir, wenn ich merke hier verschwende meine Lebenszeit.
00:17:18: Ich mir einfach den nächsten Podcast schnappe und das wäre doch schade oder?
00:17:21: Okay also sei mir nicht böse wenn ich jetzt hier irgendwem auf die Füße getreten habe vielleicht sogar dir.
00:17:29: ein bisschen edgy muss ich manchmal leider auch sein.
00:17:32: Ich freue mich trotzdem wenn ich das eine oder andere an Augenöffnen erreicht hab.
00:17:37: Ich würde mich freuen wenn wir uns in der nächsten Episode wieder hören und ich sage bis dahin dein Gordon Schönweiler.
Neuer Kommentar