178: Podcast trotz vollem Kalender: So findest du Aufnahmezeit

Shownotes

Du willst eine Folge aufnehmen, aber der Kalender ist voll? In dieser Episode zeige ich dir, wie du Podcasting so in deinen Alltag einbaust, dass es auch an chaotischen Tagen funktioniert. Mit festen Zeitblöcken, einer niedrigeren „Aufnahme-Schwelle“ und ein paar Abkürzungen, die dir sofort Zeit zurückgeben.

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00:00:00: Du willst eine Podcastfolge aufnehmen, du hast keine Zeit, das kenne ich.

00:00:06: Und in dieser Folge zeige ich dir, wie du in deinem Alltag tatsächlich es schaffen kannst, Aufnahmezeit zu finden, ohne dass du dich eben verbiegen musst.

00:00:16: Es geht hier erschreckend wenig um Zeitmanagement.

00:00:20: Es gibt hier ein paar Hex, es gibt ein paar Abkürzungen und auch... Das eine oder andere Antipp, wenn das Kinn krank ist, sehr kalender explodiert oder sonst irgendwas dazwischen kommt, du gehst raus mit einem Plan, den du dann auch direkt umsetzen kannst und das Ganze klingt so.

00:01:01: Und ein Punkt kann sein, dass du ihn überhaupt machst, weil du merkst, Mensch, ich hab echt wenig Zeit dafür.

00:01:15: Und niemand von uns ist oder die wenigsten von uns sind Vollzeit-Podcasterinnen und Podcaster.

00:01:23: Und die meisten müssen das irgendwie... nebenher machen.

00:01:27: Manche haben den Luxus selbstständig zu sein und können das irgendwie einbauen in einen Plan.

00:01:32: Manche von uns machen das neben einem Vollzeitjob mit Familie und hast du nicht gesehen, noch irgendwie als ambitioniertes Hobbyprojekt?

00:01:40: Schlussendlich sind wir zwar alle mit den gleichen vierundzwanzig Stunden Zeit am Tag segnet, aber viele von uns haben einfach wenig Zeit für sowas und deswegen gibt es diese Folge.

00:01:54: Diese Folge gibt's auch, weil der Marcel, der CEO vom Podigy, mir ja einen schlauen Zettel zugesteckt hat mit konkreten Problemen und Fragen, die aus der Community gekommen sind.

00:02:07: Und deswegen gibt's hier mal eine wiebaue.

00:02:10: ich Podcast in meinen Alltag ein Podcast-Folge.

00:02:15: Ich würde gerne im Vorfeld noch ein paar grundlegende Dinge mitgeben.

00:02:21: die ich in Lauf für der letzten, was weiß ich, zwölf, dreizehn Jahre Podcasting gesammelt habe.

00:02:29: Und eines davon ist der Punkt Zeitmanagement.

00:02:33: Zeit lässt sich nicht managen.

00:02:36: Dem Leben ist es prinzipiell egal, was deine Pläne sind.

00:02:43: So, es kann immer Und es wird immer irgendwas passieren, mit dem du nicht gerechnet hast, etwas, das deine Pläne von vorne bis hinten durchkreuzt.

00:02:55: Heute ist bei mir so ein Tag.

00:02:56: Heute habe ich beide Kinder zu Hause mit Fieber und Erkältung.

00:03:01: Na herzlichen Glückwunsch.

00:03:03: Lucky Me wohnen wir in einem Mehrgenerationenhaushalt.

00:03:07: Und meine Schwiegermama kann sich größtenteils um die Kinder kümmern.

00:03:12: Das ist fantastisch.

00:03:14: Nichtsdestotrotz musste ich mir für die Podcastepisode jetzt einen Zeitraum aussuchen, der überhaupt gar nicht zu meinem regulären Podcast-Aufnahmeprozess passt.

00:03:25: Und, na ja, wie gesagt, dem Leben ist es scheißegal, was seine Pläne sind.

00:03:30: Also, wichtig ist, dass du mitnimmst, es wird Dinge geben, die das verhindern, was du vorst.

00:03:37: Deswegen ist Zeitmanagement auch immer so eine Sache.

00:03:42: Es ist dann eher so, dass man ein paar Ansätze daraus mitnehmen kann, wie zum Beispiel so eine Achtzig-Zwanzig-Regel, dass man nicht in Perfektionismus verfällt.

00:03:53: Naja, was auch wichtig ist, und das könnte man unter Zeitmanagement-Technik halt eben reinpacken, ist eine Art von Priorisierung.

00:04:04: Denn Zeit wird mir nicht geschenkt dadurch, dass ich sie manage, sondern ich muss mir die Zeit für Podcast in diesem Fall aktiv nehmen.

00:04:13: die kann ich mir nur von etwas anderem abschneiden.

00:04:17: heißt wenn ich jetzt einen vollen tag habe und ich ein podcast aufnehmen möchte dann muss ich an diesem tag zu etwas anderem nein sagen um dafür zum podcast ja zu sagen.

00:04:29: es ist so und ich also wenn du eine andere herangehensweise oder wenn du einen anderen weg findest oder oder den kennst bitte sag ihn mir.

00:04:40: Ich habe noch keine andere Möglichkeit gefunden.

00:04:43: Entweder ich priorisiere es hart in meinem Kalender, indem ich einen Termin mache in meinem Kalender.

00:04:48: Podcast Aufnahme.

00:04:49: Ich habe das immer drin.

00:04:51: In meinem Kalender.

00:04:52: Wiederkehrende Termine.

00:04:53: Podcast Aufnehmen.

00:04:55: Donnerstags.

00:04:56: Podcast Plan.

00:04:57: Montags kommen wir gleich zu.

00:04:59: So.

00:05:00: Also das ist ein Termin, der ist drin und der ist auch nicht verhandelbar, weil der muss drin sein.

00:05:05: So wie Reflektionszeit, so wie Sport, so wie Kundentermine.

00:05:09: Die haben alle ihre Slots im Kalender, damit ich weiß, da mache ich das und nichts anderes.

00:05:15: Wie gesagt, dem Leben ist es oft mal scheißegal, was deine Pläne sind und durchkreuzen das gerne, aber auch da habe ich einen Ansatz für hier mitgebracht.

00:05:24: Aber vom Prinzip, die... Meiste Zeit, die meisten Wochen im Kalender oder im Jahr funktioniert es.

00:05:31: So.

00:05:32: Das ist ganz wichtig.

00:05:33: Ja, also Zeit lässt sich nicht wirklich mehr nennen.

00:05:36: Du musst es dir nehmen.

00:05:38: Du musst die Zeit nehmen.

00:05:40: Und dafür musst du halt zu etwas anderem Nein sagen.

00:05:42: Das ist dann leider so.

00:05:44: Und harer im Plan im Kalender, wenn du etwas mitnimmst aus dieser Folge, dann mindestens das.

00:05:51: Und jetzt kommen wir zu den kleinteiligeren Dingen.

00:05:54: Lass es mal anfangen.

00:05:56: mit der Schwelle zum aufnehmen.

00:05:59: Ich bei mir macht es so, dass ich quasi ein, ja, dass ich keine Rüstzeit habe.

00:06:06: Ich muss hier nichts vorbereiten.

00:06:08: Der, ich kann hier innerhalb von dreißig Sekunden Podcast aufnehmen.

00:06:16: Klingt jetzt nach einer Ansage, ne?

00:06:17: Ja, ist aber so.

00:06:18: Ich kann innerhalb von dreißig Sekunden von einem nicht hochgefahrenen Rechner zu einem hochgefahrenem Rechner in Aufnahmebereitschaft hin.

00:06:28: Ich habe das immer angeschlossen.

00:06:30: Also, ein Lister Hindernisse, die uns auch wirklich keinen Spaß machen ist, wenn du das Mikrofon, das ganze Setup erst mal aufbauen musst.

00:06:39: Und das ist gerade für die, die jetzt vielleicht das Ganze nebenher machen, echten Thema.

00:06:43: Gebe ich zu.

00:06:44: Sichtlich ist aus meiner Sicht, dass du innerhalb weniger Handgriffe das Setup aufgebaut haben musst.

00:06:53: braucht es länger, ist es eine echte Hürde.

00:06:56: Bei mir ist es so, das Mikrofon, das ist immer am Schwenkarm.

00:07:00: Jetzt habe ich hier auch so eine kleine Nische und es ist wirklich eine kleine Nische, so ein kleines Stehpult, das ich Höhen verstellen kann, echt wirklich nicht groß, super platzsparend.

00:07:12: und da ist dann das Mikrofon mit dem Gelenkarm dran.

00:07:16: Ist nicht so high end mit einem, was weiß ich, großem Schreibtisch.

00:07:19: Ich habe sowas nicht.

00:07:20: Ich habe so eine Nische in der Ecke.

00:07:23: So, mehr brauche ich auch nicht.

00:07:24: Und da ist es halt dran.

00:07:26: Also wirklich sehr platzspart.

00:07:29: Mein Interface ist auch immer angeschlossen.

00:07:32: Es ist nicht immer an, also es ist nicht immer auf Strom, aber es ist immer angeschlossen.

00:07:36: Das muss ich auch nicht wegmachen.

00:07:38: Am Rechner ist es so, dass ich den Versuche immer relativ leer zu halten, dass wenn ich den aufklappe und der Rechner dann halt angeht.

00:07:48: Wie ihr da auch verreicht, den ich runter, der ist irgendwie immer im Standby, du kennst das.

00:07:53: Also vielleicht kennst du das, aber ich hab den Mac halt immer so, dass ich ihn aufklappe und dann, also er ist immer nur so im Ruhezustand und dann kann ich aufnehmen.

00:08:01: Ich muss dir nie lange, nie viele Apps, die dann irgendwie laden, sonst... Also in den Schluss endlich innerhalb dieser dreißig Sekunden kann ich aufnehmen.

00:08:08: Selbst wenn der Rechner belegt, besetzt ist, hab ich immer noch ein Handmikrofon hier.

00:08:12: Auch das ist natürlich jetzt Lackimi, dass ich dir das einfach mal gegönnt habe.

00:08:17: und ich kann innerhalb von dreißig Sekunden aufnehmen.

00:08:20: So, die Frage ist jetzt, wie ist das bei dir?

00:08:22: Bist du auch innerhalb von kürzester Zeit eine Podcastfolge aufzunehmen?

00:08:26: Dann, wenn das unter dreißig Sekunden funktioniert, super, wenn nicht, dann kannst du dir nochmal gucken, was kannst du da ändern?

00:08:34: So, das zweite, was dir im Alltag hilft, gerade wenn das Leben seine Kapriolen schlägt und du das... hart im Kalender eingeplant hast, aber es funktioniert nicht.

00:08:45: Das Leben kommt dazwischen.

00:08:46: Du brauchst einen Puffer.

00:08:49: Du brauchst unbedingt einen Puffer an Episoden.

00:08:53: Eine Woche mindestens, zwei Wochen ist gut, drei wäre richtig gut.

00:08:58: Das Kind ist krank, dann kann trotzdem eine Episode raus.

00:09:01: Du hast ein kreatives Loch.

00:09:03: Und hast dann Luft zum nachdenken, du hast Urlaub und trotzdem geht der Podcast weiter.

00:09:08: Also die Technik, da geht irgendwas kaputt oder das Internet streikt oder draußen wird wie kloppt gebaut und gepresst lufthemmert.

00:09:15: Das ist alles nicht schlimm, weil du einen Puffer hast.

00:09:20: Und ich... Empfehle dir diesen Puffer auch einmal, ja, Pflaster abziehen, einmal hart aufzubauen.

00:09:28: An einem Wochenende, wo du vielleicht mal Zeit hast oder an einem Abend, wo du Strohwitfer bist und die Kinder sind im Bett und du kannst mal zwei, drei Episoden am Stück aufnehmen.

00:09:37: Dass du einmal im Monat vielleicht, wenn du selbstständig bist, dir einen Sprinttag günst, wo du dann vielleicht mal ein, zwei Episoden mehr aufnimmst.

00:09:44: Dann hast du eben diesen Puffer.

00:09:48: Und was dann passiert?

00:09:50: ist auch super spannend, denn wenn du weißt, du hast diesen Puffer, dann gibt's diesen, ja, irgendeine Art von Effekt im Hirn.

00:09:59: Da geht irgendwie ein Schalter an und du gehst von diesem Überlebensmodus, fuck, ich muss für morgen noch eine Podcastfolge aufnehmen, kennen wir alle in so ein Flow-Modus.

00:10:09: Ja, ich hab diesen Stress nicht, dass ich morgen was liefern muss, sondern ich kann das halt einfach in Ruhe machen.

00:10:18: Und mit dieser Entspannung Da kannst du davon ausgehen, dass du da auch bessere Ideen kommst.

00:10:25: So, lass es mal jetzt von diesem vielleicht eher vorbereitenden, hemmenden Punkt, die Schwelle niedrig machenden Punkt mal zu etwas anders, zu etwas anderem gehen.

00:10:36: Also irgendwie mal mit Erwartungen brechen.

00:10:39: Ja, Podcasting macht man doch so und so.

00:10:42: Ja, ist die Frage.

00:10:43: Ja, ist die Frage.

00:10:45: Wer sagt denn überhaupt, ich hab das vorhin gesagt, je mit meinem Mikrofon, Gelenkarm, am Stehpult.

00:10:53: Ja, ist das denn überhaupt?

00:10:54: Muster zu?

00:10:55: Nein, ein Scheißmusters.

00:10:57: Ich brauche ein ruhiges Büro.

00:10:58: Nein, du kannst zum Beispiel einfach auch wunderbar im Auto aufnehmen.

00:11:03: Also, hatte ich vor ein paar Wochen, da hatte ich meine Großmutter besucht, mein Opa, den ging es gesundheitlich, nicht gut und dann war ich ein paar Tage da und hab dann gesagt, okay, ich muss jetzt mal aufnehmen.

00:11:22: Aber in dem Haus war es auch nicht ruhig.

00:11:24: Also hatte ich mein Mobilis Equipment mit und hab dann im Auto aufgenommen.

00:11:28: So.

00:11:29: Ja, ist jetzt mal ein anderer Sound, ist super trocken, das Auto klingt akustisch einfach anders.

00:11:36: Es gibt aber keine Unterbrechung, keine Kinder, kein Partner, kein Telefon, kein gar nichts.

00:11:41: Wenn das vielleicht hell ist draußen, dann schauen die Leute vielleicht komisch.

00:11:46: Da muss man mich dran gewöhnen.

00:11:48: So, und da kannst du eben halt auch sprechen.

00:11:51: Das kann so ein Lavalier-Shirt, ein Lavalier-Mikro am Shirt sein.

00:11:57: Das kann so ein Handy-Rekorder sein, irgendwas von Zoom oder was.

00:12:01: Und dann kannst du da einfach aufnehmen.

00:12:04: So, morgens vor der Arbeit, fünfzehn Minuten früher losfahren, bis am Parkplatz, nimmst dann da was auf, nimmst dein Handy, nimmst es mit, du kriegst ja mittlerweile auch alles an.

00:12:13: High End Mikrofon an dein Handy.

00:12:16: Also dank USB-C und die iPhones haben zum Glück die aktuellen kein Lightning mehr, sondern da kannst du auch das richtig geile Zeug dran klöppeln.

00:12:25: So und dann passt das.

00:12:27: Wenn du auf Termine wartest, wenn du irgendwie nur bis zu früh beim Kunden ja kein Problem nimmst, nehmt ne Podcastfolge auf und so wird aus dieser toten Zeit irgendwie produktive Zeit.

00:12:39: So, und wenn du das machst jetzt, ich würde es jetzt vielleicht nicht in der Straßenbahn machen, weil es wollte ja ruhig sein, aber wenn du dir diese zwanzig Minuten früheres Losfahren nimmst, dann kannst du in diesen zwanzig Minuten wunderbare zehn, fünf, zehn Minuten lange Podcast-Volk aufnehmen.

00:12:55: Muss man ja nicht zwangsläufig zu Hause am Tisch machen.

00:12:59: Interviews, muss man die Synchronen machen.

00:13:02: Klar ist das schön, wenn man sich angucken kann bei Riverside, bei, was weiß ich, Zoom oder wo auch immer du unterwegs bist.

00:13:09: Aber das kann auch Asynchron passieren.

00:13:11: Wenn du die Zeit nicht hast für ein einstündiges Gespräch, wovon am Ende dann dreißig Minuten Podcast sind, dann macht das doch Asynchron.

00:13:21: Keine Live-Termine mehr, ne?

00:13:22: Du nimmst fünf bis, was weiß ich, acht Fragen auf und diese Fragen schickst du dann oder stellst die Fragen per Schrift, ne?

00:13:31: Du machst einen PDF, schickst das dem Gast und der Gast beantwortet diese fünf bis acht Fragen.

00:13:36: So, und dann machst du, sprichst du die Fragen ein, packst es zusammen und fertig ist die Laube.

00:13:41: Muss es mehr sein?

00:13:43: Nee!

00:13:43: Ja, wenn du die Fragen gut machst, wenn das Ergebnis wertvoll ist, wenn es ein kurzes, man kann es ja auch reinschreiben, vielleicht noch mal, was so die Ideen sind oder was du glaubst, was vielleicht für die Zuhörerschaft interessant ist, dann machst du mit dem ganzen kurzen Telefonat, klärt das ab, klärt die Fragen oder so die grobe Richtung und dann stellst du die Fragen.

00:14:05: Und dann kannst du die Asynchrone erstellen, warum denn nicht?

00:14:08: Keine Terminfindung, der Gast kann die Antworten überdenken, du hast dann viel weniger Füllwörter, es ist kein Technikcheck, du kannst mehrere Interviews parallel führen.

00:14:20: Wunderbar.

00:14:22: Der Gast kann vorher, also erklärst ihm das vorher, dass es Asynchrone ist.

00:14:28: Und dann ist es eben kein Podcast zweiter Klasse, sondern es ist einfach was anderes, es ist effizienter.

00:14:34: Ja, es muss nicht immer so sein, wie alle das machen, wir dürfen das auch ein wenig anders machen.

00:14:41: So, kommen wir zum nächsten Punkt, den habe ich schon ein paar mal angesprochen, deswegen mache ich das relativ kurz, nämlich das Thema Fokus, Fokus schützen.

00:14:48: Wenn du von einer Sache, von einer Aufgabe in eine andere übergehst, du kennst das vielleicht, wenn du ist immer so Büro tätigkeiten was ja und dann hast du eine Aufgabe und dann kommt eine andere.

00:15:02: so du hast jetzt einen zoom call und erst grad zu ende und dann willst du dich an einer andere auf geht es vielleicht an die excel tabelle oder was und dann merkst du dass du eine gewisse zeit brauchst um da so richtig rein zu kommen.

00:15:14: so du bist noch in diesem zoom Kommunikationsmodus, dann hast du noch so ein paar Gedanken, die dir so nachgehen nach dem Gespräch, aber eigentlich muss diese Excel-Tabelle fertig werden.

00:15:25: Und du merkst, boah, ich kann mich jetzt hier ums Frecken nicht drauf konzentrieren und du brauchst da, fünfzehn bis zwanzig Minuten, um eben in diese Aufgabe reinzukommen.

00:15:34: Und das Ding ist, das... nimmt unheimlich viel Zeit weg.

00:15:39: Weil dann kommt vielleicht noch ein bisschen was anderes dazu.

00:15:41: Denkst du, ich langweil mich oder ich komme nicht richtig rein hier, dann machst du das, was viele von uns machen, holst das Handy raus und scrollst da wieder irgendwas und bis wieder abgelenkt, schlussendlich ist es unheimlich schwer diesen Fokus zu halten.

00:15:56: Mein Ansatz ist, dass ich montags das ganze vorbereite und am Donnerstag einspreche.

00:16:04: Also am Montag Da ist eine Ruhezeit bei mir, da weiß ich, da habe ich die Zeit und die Muße in der Regel und kann dann da die Planung für die Podcastfolge oder Podcastfolgen bei mir machen.

00:16:19: Am Donnerstag, Nachmittag, da nehme ich das in der Regel auf, weil da spreche ich es nur ein, das hat mit Kreativität nichts zu tun und dann kann ich eben diese Aufgaben zusammensammeln.

00:16:32: Am Montag schreibe ich mir die Kurzskripte für die Podcastfolgen, für meinen regulären Podcast und für diesen Podcast und am Donnerstag nehme ich die auf.

00:16:43: Und dann bleibe ich Montags in diesem Vorbereitungsmodus und am Donnerstag bin ich im Einsprechmodus.

00:16:48: Ich habe also keinen Stress beim Wechseln, weil ich in diesem Tätigkeitsfeld bleibe.

00:16:56: Und das ist... Ein total guter Ansatz.

00:16:59: Klappt das immer?

00:17:00: Nee, natürlich nicht, weil es dem Leben scheißegal ist, was seine Pläne sind.

00:17:03: Aber zu einem großen Teil klappt es.

00:17:06: Das kann man dann noch ergänzen mit, sagen wir mal, so'n energetischen Fokus.

00:17:14: Also nicht nur so'n Batching im Sinne von, wir machen elendliche Tätigkeiten und bündeln die, sondern auch so gucken, wie ist denn Energielevel?

00:17:20: So Montags bin ich in der Regel vom Wochenende ausgeruht, kann also kreativ arbeiten.

00:17:26: Vormittags sowieso eher als Nachmittags.

00:17:28: Und Donnerstag so, dann sind die wichtigsten Dinge oder wichtige Dinge erledigt.

00:17:33: Und dann freue ich mich fast, Donnerstag-Nachmittag die Sachen einfach aufzunehmen, weil ich dann eben das abarbeite und dann eben so ein bisschen performen kann.

00:17:43: Ich weiß, morgen ist Freitag, dann ist eigentlich eh nicht mehr so viel abgesehen von der ungeliebten Buchhaltung, aber das sind dann halt so Dinge.

00:17:53: Da könntest du dir auch mal überlegen, ob du da ähnliche Tätigkeiten einfach zusammenfasst.

00:17:59: Das kann Social Media sein.

00:18:01: Wenn du so Social Media Texte schreibst, kannst du das zuerst machen.

00:18:04: Dann machst du für alle Texte die Bilder.

00:18:08: Und dann machst du, was weiß ich noch, ja?

00:18:10: Du machst die Show Notes alle in der Postproduktion zusammen.

00:18:14: Also, dass du dann, dass du da eben die ähnlichen Tätigkeiten zusammen sammelst.

00:18:20: So, dann kommen wir jetzt zum nächsten Punkt, lehme ich Stress rausnehmen und Perfektion loslassen.

00:18:29: Kennst du das Parkinsonsche-Prinzip?

00:18:32: Es ist nicht wirklich was wissenschaftlich Validiertes, es ist nur so eine Art Gesetz.

00:18:39: Parkinsons Law.

00:18:41: Lehme ich, dass die Aufgaben oder Arbeiten sich immer so sehr ausdehnen, wie man Zeit dafür hat.

00:18:49: Also willst du ein bestimmtes Thema in einem Meeting besprechen, dann hast du vielleicht dreißig Minuten und das wird funktionieren.

00:18:59: Wenn du dem ganzen Meeting aber eine Stunde gibst, eine Stunde ansetzt, dann willst du auch diese Zeit dafür brauchen, weil sich die Arbeit eben ausdehnt.

00:19:09: Mein Ansatz ist Timeboxing.

00:19:11: Das ist auch so eine Art, naja, Strategie aus dem Zeitmanagement.

00:19:16: lasse mir diese Podcast-Folge, die ich aufnehme, in forty-fünf Minuten passieren.

00:19:23: Also in diesen forty-fünf Minuten spreche ich es ein und schneide sie.

00:19:29: Und dann ist Schluss.

00:19:31: Also ich gebe mir forty-fünf Minuten dafür, stelle mir so eine Eieruhr und dann ist gut.

00:19:38: Das heißt, ich Achte beim Aufnehmen darauf, dass ich wenig Füllwörter habe.

00:19:43: Wenn ich Versprecher habe, markiere ich die, dass ich so Knacklaute von mir gebe, die dann halt Markierungen zeigen.

00:19:52: Dann muss ich mir auch nicht mehr alles anhören, sondern gehe immer nur zu diesen Markierungen hin.

00:19:58: So, und dann werden die geschnitten und gut ist.

00:20:00: Am Ende ziehe ich diese Podcast-Folge nochmal durch, auf Phonic durch.

00:20:05: Nicht, weil sie es vom Klang her unbedingt braucht.

00:20:08: Das sind ein paar Nuancen, die nehme ich mit, aber es entsteht dann das Transkript der Folge.

00:20:15: Und das Transkript der Folge, das landet dann in ChatGPT und daraus wird dann ein Titel und eine Zusammenfassung als Beschreibungstext kreiert.

00:20:27: Das heißt, wir müssen nicht immer alles selbst machen, sondern wir dürfen auch ein paar Sachen auslagen.

00:20:33: Also in der Zeit, wo das ganze Tool rödelt, das sind dann ein paar Minuten, Da mache ich nichts.

00:20:40: Diese Zeit nehme ich mir und starke aus dem Fenster, gucke aus dem Fenster und genieße einfach, dass dieser Teil der Arbeit durch ist.

00:20:48: Ich könnte auch zu einer anderen Aufgabe switchen, aber, also wieder beim Fokus, ich möchte mich jetzt nicht mit Social Media beschäftigen und sonst was.

00:20:56: Meistens ist es so, dass ich mir einfach ein Blatt Papier und ein Stift nehme und ein bisschen was schreibe, was mir gerade durch den Kopf geht, irgendwas.

00:21:04: Und dann funktioniert das.

00:21:06: Also, Timeboxing hat also im Kalender eine Box von forty-fünf Minuten und in dieser forty Minuten Box ist Aufnahme und Produktion drin.

00:21:15: Wie gesagt, Inhalte muss ich nicht mehr erstellen, das habe ich dann schon gemacht.

00:21:20: Und dann, ich habe noch so viel auf meiner Liste, aber das brauchen wir jetzt hier gar nicht mehr.

00:21:24: und das irgendwie bringt mich das auch zum Thema, nämlich meine Nein-Liste.

00:21:30: Was mache ich nicht?

00:21:32: Ja, ich bin in der glücklichen Lage, dass ich selbstständig arbeiten kann, dass ich meine Zeit im Wesentlichen freigestalten kann.

00:21:43: Da bin ich natürlich ja privilegiert.

00:21:48: Es gibt viele Menschen an draußen, die haben diese Möglichkeit nicht in der Form und da ist das Nein sagen zu Dingen wichtiger als es bei mir ist, wobei das bei mir auch nicht unwichtig ist.

00:21:59: Also eine Not-to-do-Liste, wenn du so möchtest.

00:22:02: Ja, wir brauchen Grenzen.

00:22:03: Wir brauchen Grenzen und wir müssen eine Entscheidung treffen.

00:22:06: Nein, das mache ich nicht mehr.

00:22:08: Du schreibst hier also auf, was du in Zukunft nicht mehr machst.

00:22:12: Und das darfst du dir dann an den Kühlschrank wappen oder an den Schreibtisch.

00:22:18: Und wenn dich jemand pittet oder wenn jemand die Idee sagt, mach doch mal so und so, sagst du, ne, sorry, das geht nicht.

00:22:25: Das ist auf meiner Not-to-do-Liste.

00:22:28: Aktuell mache ich nicht.

00:22:29: Also bei mir zum Beispiel.

00:22:31: Ich mache unheimlich wenig Interviews, weil mir die Zeit oft fehlte in der Vor- und Nachbereitung.

00:22:38: Das ist so.

00:22:40: Ich habe mir abgewöhnt, Show Notes selbst zu schreiben.

00:22:45: Klingt jetzt mal ein bisschen kacke, ne?

00:22:48: Ach, der Schönwälder.

00:22:49: Der schreibt noch nicht mal die Show Notes selber.

00:22:51: Ja, das ist richtig.

00:22:53: Genau mit diesem Unterturm, der kommt ja nicht von ungefähr, der war einmal im Kopf.

00:22:57: Ja, wie kann ich denn meine Show Notes nicht selbst schreiben?

00:23:00: Das ist doch meinen Hörerinnen und Hörern gegenüber total unfair.

00:23:04: Naja, es geht ja gar nicht darum, dass ich das machen muss.

00:23:08: Mittlerweile sind die Ergebnisse ja aus KI richtig gut, weil die KI ja meine KI ist.

00:23:13: Und hier geht es ja auch um die Findbarkeit im Netz, also SEO.

00:23:18: Wie viel Zeit verbringst du mit dem Titel und der Beschreibung?

00:23:22: Mal ganz ehrlich, es geht hier um den Inhalt.

00:23:23: Der Inhalt ist nicht KI generiert.

00:23:25: Aber alles drumherum, was Beschreibungstexte ist, das lasse ich erstellen.

00:23:30: Da bin ich total faul.

00:23:34: Wenn ich, und das ist auch ein Teil meiner To-du-Liste, wenn ich merke, ja, ich habe mir ein Thema ausgesucht und dieses Thema kickt mich nicht.

00:23:42: Ich zieh es trotzdem durch, Arschlecken.

00:23:45: Es gibt Themen, die kommen gut.

00:23:47: Und es gibt Themen, die kommen auch gut, wenn man denkt, okay, die mache ich jetzt.

00:23:51: Und dann merkst du im Sprechen, irgendwie, nee, irgendwie nicht.

00:23:54: Und ich zieh es, ffff, nochmal durch.

00:23:56: Ich zieh es durch.

00:23:57: Ich mache jetzt keinen Wechsel mehr.

00:23:59: Ich nehme mir die Zeit für den Wechsel nicht.

00:24:02: Im schlimmsten Fall ist es eine durchschnittliche Episode, die am Ende rauskommt.

00:24:07: Und dann ist das halt mal so.

00:24:09: Ganz bewusst den Perfektionismus über Bord werfen, indem man eine Folge veröffentlicht, wo man sagt, also richtig geil, finde ich die nicht.

00:24:17: Oftmals ist das nicht so.

00:24:19: Manchmal ist es so, machen wir uns nix vor.

00:24:21: Also überleg dir doch mal, was du nicht tun müsstest.

00:24:25: Und dann kannst du überlegen, was du machst.

00:24:27: Mach ich jetzt wirklich aus jeder einzelne Podcastfolge vier Blogposts oder vier Social-Media-Posts oder Newsletter.

00:24:34: Wenn du die Zeit daraus nicht hast oder auch die KI, die dir nicht richtig helfen kann, dann überleg dir, wenn du nur fünfzig Prozent dieser Zeit hättest, was würdest du kicken?

00:24:45: Was würde gehen?

00:24:46: Was würdest du nicht mehr machen?

00:24:48: Was belastet dich?

00:24:48: Was kannst du auslagern?

00:24:50: Das ist auch ein ganz wichtiger Punkt.

00:24:52: Sobald du das Budget hast dafür, dann lagere Dinge aus.

00:24:57: Dann musst du den Schnitt nicht machen.

00:24:58: Dann musst du die Recherche im Vorfeld nicht machen.

00:25:01: Dann musst du dem potenziellen Gast nicht das onboarding pdf schicken und und und was man auch automatisieren kann.

00:25:08: das würde auch noch mal eine ganze podcast folge füllen.

00:25:11: also wenn ich das interessiert schreib uns gerne an und dann können wir das machen.

00:25:14: also das sollten hier einige tips gewesen sein wie du podcasting in dein alltag bekommst auch wenn du die zeit nicht dehnen kannst.

00:25:25: und ja ich hoffe dass dir das was bringt.

00:25:29: ich hoffe dass du da was von umsetzen kannst.

00:25:33: Und wenn du magst, gib uns gerne oder gib mir gerne ein Feedback in der PolyG-Gruppe, den Link findest du in den Show Notes.

00:25:40: Apropos Show Notes, auch noch mal so ein Tipp zwischendurch, wenn du einen Transkripte an der Podcastfolge hast, dann frag doch deine KI mal, was hab ich denn gesagt, soll in die Show Notes?

00:25:51: Ja, da musst du dir auch daraufhin die Folge nicht mehr anhören, sondern die KI sagt, okay, das und das und das und das wolltest du in den Show Notes erwähnen.

00:26:00: Wenn du die gut trainiert hast, sagst du, sagst du der, okay, dann gib mir doch die Links mal, such mal im Internet und stellen mir das als Markdown bereit.

00:26:09: Dann kannst du das nämlich einfach nur copy und paste in was ich Podgy rein, rein klüppeln und dann hast du das schon als Show Notes verlinkt.

00:26:16: auch Zeit gespart.

00:26:17: Aber in den Show notes findest du den Weg zur Podigy-Gruppe auf unserem Discord-Server.

00:26:25: Da kannst du dich mit uns und mit ganz, ganz vielen anderen Podcastern austauschen.

00:26:30: Ich bin natürlich auch am Start.

00:26:32: Wenn Sie mich da anschreiben, würde mich sehr freuen.

00:26:34: Und dann seh' ich mal.

00:26:36: Bis dahin, bis zur nächsten Folge.

00:26:38: Dein Gordon-Schönwälder.

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